Was ist Gemeinwesenarbeit – Stadtteilarbeit?

Ziel der Gemeinwesenarbeit ist es, die Lebensbedingungen in Wohnvierteln zu verbessern. BewohnerInnen haben die Möglichkeit ihr Wohnumfeld aktiv mitzugestalten. Schwierigkeiten im Zusammenleben können bewältigt werden und gesammelte Ideen für ein gutes Miteinander werden mit Unterstützung einer Sozialarbeiterin umgesetzt.

Die ISGS Drehscheibe macht seit 2012 Gemeinwesenarbeit. Im Mürzbogen und in der Grazer Straße konnte Stadtteilarbeit bereits positiv umgesetzt werden. In der Gustav Kramer Straße steht das Projekt in der Endphase und eine weitere Form von Stadtteilarbeit – die Integrative Wohn(EIN)begleitung ist im Entstehen.

Das Team der Stadtteilarbeit: Vera Aspelmayer und Gertraud Raggam
                                    Tel:  0677 61658304        0650 2204108

 

 

Unser aktuelles Projekt der Stadtteilarbeit:

Integrative Wohn(EIN)begleitung – BürgerInnenzentrierte Stadtteilarbeit
Februar 2018– Jänner 2019

Unser derzeitiges Projekt wendet sich speziell der Nachbarschaft und einem „respektvollen Umgang im Zusammenleben“ zu. Als wichtiges Thema in vielen Wohnanlagen gilt die Einhaltung der Hausordnung. Das leidige Müllproblem sowie Lärmbelästigung werden immer wieder als Kernprobleme genannt. So ist es auch ein wesentliches Ziel des Projektes Wohn(EIN)begleitung, dass der allgemeine Grünraum im Siedlungsverband von allen BewohnerInnen als schützenswerte Ressource wahrgenommen wird.

Im Sinne einer erhöhten EINIGKEIT im Zusammenleben und der Prävention von Nachbarschaftskonflikten sollen bei einem Wohnungsneubezug gezielt Informationen weitergegeben werden, die über Angebote der Gemeinde, die Hausordnung und über Voraussetzungen gelingender Nachbarschaft Auskunft geben. In Kooperation mit der Stadtgemeinde, der Gemysag, der Kapfenberger Immobilien GmbH und dem ISGS wurde ein Informationspaket zusammengestellt, welches neuen BewohnerInnen im Rahmen eines Willkommensgesprächs vom ISGS oder von ehrenamtlichen Wohn(EIN)begleiterInnen übergeben wird. Besonders wichtig ist uns auch die Vermittlung von informellen Gepflogenheiten, um so Konflikten, die aus Unwissenheit oder aufgrund von Missverständnissen entstehen, proaktiv zu begegnen.

In vielen Städten wie Graz und Wien hat sich diese Art des Kennenlernens bereits bewährt.

Die Wohn(EIN)Begleitung wird im Mürzbogen, einem Wohnviertel, das mit einem einzigartigen Grünangebot und einem bunten Nationalitätenmix punkten kann, angeboten und in der Gustav-Kramer-Straße 46 – 48, einer Siedlung, die noch im heurigen Jahr saniert werden wird. Die Häuser bekommen eine Wärmedämmung und die Außenanlage mit den Parkplätzen wird neu gestaltet.

Neu! Die Wohnanlage „Riverside“ im Ortsteil Diemlach ist im Entstehen. Bei diesem großen Neubauprojekt wird mit der „Gemeinnützigen ZUWO Zufrieden Wohnen GmbH“ (Brucker Wohnbau) zusammengearbeitet.

Gesucht werden noch Vertrauenspersonen aus dem Mürzbogen und der Gustav-Kramer-Straße, die uns dabei unterstützen, neu zugezogene NachbarInnen zu begrüßen.

 

Stadtteilarbeit in der Gustav-Kramer-Straße:

Ein Rückblick auf das Projekt von 2016

Die BewohnerInnen der Gustav-Kramer-Straße können sich über die Realisierung eines lang gehegten Wunsches freuen. Die erneuerte Straße in Kombination mit der modernisierten Straßenbeleuchtung hat bei den AnrainerInnen sofort positive Resonanz gefunden. Die lästigen Wasserpfützen gehören der Vergangenheit an! Dem Wunsch nach mehr Verkehrssicherheit für alle Beteiligten – vor allem für die Kinder – konnte seitens der Gemeinde entsprochen werden.

Auch für die Häuser der Gustav-Kramer-Straße 46, 47, 48 gibt es positive Neuigkeiten: Die Kapfenberger Immobilien Gmbh (KIG) hat sich entschlossen, eine Teilsanierung der Häuser vorzunehmen. Eine Wärmedämmung und eine Sanierung der Außenanlage werden im Jahr 2018 durchgeführt.

Dieses Projekt wird unterstützt und finanziert durch:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Artwork: buero zwo design und kommunikations-gmbh