Was ist Gemeinwesenarbeit – Stadtteilarbeit?

Ziel der Gemeinwesenarbeit ist es, die Lebensbedingungen in Wohnvierteln zu verbessern. BewohnerInnen haben die Möglichkeit ihr Wohnumfeld aktiv mitzugestalten. Schwierigkeiten im Zusammenleben können bewältigt werden und gesammelte Ideen für ein gutes Miteinander werden mit Unterstützung einer Sozialarbeiterin umgesetzt.

Die ISGS Drehscheibe macht seit 2012 Gemeinwesenarbeit. Im Mürzbogen und in der Grazer Straße konnte Stadtteilarbeit bereits positiv umgesetzt werden. In der Gustav Kramer Straße steht das Projekt in der Endphase und eine weiter Form von Stadtteilarbeit – die Integrative Wohn(EIN)begleitung ist im Entstehen.

 

Unser aktuelles Projekt der Stadtteilarbeit:

Integrative Wohn(EIN)begleitung – BürgerInnenzentrierte Stadtteilarbeit
Februar 2017 – Jänner 2018

Unser derzeitiges Projekt wendet sich speziell der Nachbarschaft und einem „respektvollen Umgang im Zusammenleben“ zu. Als wichtiges Thema in vielen Wohnanlagen gilt die Einhaltung der Hausordnung. Das leidige Müllproblem sowie Lärmbelästigung werden immer wieder als Kernprobleme genannt.

Im Sinne einer erhöhten EINIGKEIT im Zusammenleben und der Prävention von Nachbarschaftskonflikten sollen bei einem Wohnungsneubezug gezielt Informationen weitergegeben werden, die über Angebote der Gemeinde, die Hausordnung und über Voraussetzungen gelingender Nachbarschaft Auskunft gibt. Dieses Informationspaket wird in Kooperation mit der Stadtgemeinde, Gemysag und dem ISGS zusammengestellt und dann im Rahmen eines Willkommensgesprächs vom ISGS übergeben.

In vielen Städten wie Graz und Wien hat sich diese Art des Kennenlernens bereits erfolgreich bewährt.

Im Zentrum dieses Projektjahres steht wieder der Mürzbogen, ein Wohnviertel, dass mit einem einzigartigen Grünangebot und einem bunten Nationalitätenmix punkten kann.

Gesucht werden noch Vertrauenspersonen aus dem Mürzbogen, die uns dabei unterstützen, neu zugezogene Nachbarn zu begrüßen.

 

Stadtteilarbeit in der Gustav-Kramer-Straße:

EIn Rückblick auf das vorangegangene Projekt von 2016

Die BewohnerInnen der Gustav-Kramer-Straße können sich über die Realisierung eines lang gehegten Wunsches freuen. Die erneuerte Straße in Kombination mit der modernisierten Straßenbeleuchtung hat bei den AnrainerInnen sofort positive Resonanz gefunden. Die lästigen Wasserpfützen gehören der Vergangenheit an! Dem Wunsch nach mehr Verkehrssicherheit für alle Beteiligten – vor allem für die Kinder – konnte seitens der Gemeinde entsprochen werden.

Auch für die Häuser der Gustav-Kramer-Straße 46, 47, 48 gibt es positive Neuigkeiten: Die Kapfenberger Immobilien Gmbh (KIG) hat sich entschlossen, eine Teilsanierung der Häuser vorzunehmen. Eine Wärmedämmung und eine Sanierung der Außenanlage werden im Jahr 2018 durchgeführt.

Die Gemysag als Wohnungsverwalterin der KIG-Immobilien wird gemeinsam mit dem Architekten im Herbst eine Informationsveranstaltung für die BewohnerInnen der Siedlung abhalten. Der genaue Zeitpunkt wird noch bekanntgegeben werden.

 

Sollten Sie Fragen zur Gemeinwesenarbeit haben, bin ich gerne für Sie erreichbar:

Vera Aspelmayer, Tel: 0677 - 6165 8304

Dieses Projekt wird unterstützt und finanziert durch:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Artwork: buero zwo design und kommunikations-gmbh